Dauerwohnraum schützen
Preisgünstiger, geförderter und für Familien geeigneter Wohnraum verdient besonderen Schutz und eine belastbare Datengrundlage.
Eine Initiative für Krefeld
Krefeld braucht beides: dauerhaft verfügbaren Wohnraum und verantwortungsvolle Unterkünfte für Menschen, die vorübergehend in unserer Stadt und Region arbeiten, lernen, Angehörige begleiten oder zu Gast sind.
Unsere Haltung
Eine gute Lösung schützt Dauerwohnen, ermöglicht berechtigte vorübergehende Wohnbedarfe und gibt Nachbarschaften verlässliche Regeln.
Preisgünstiger, geförderter und für Familien geeigneter Wohnraum verdient besonderen Schutz und eine belastbare Datengrundlage.
Ein mehrwöchiger Arbeitseinsatz, ein Sanierungsschaden oder eine Übergangssituation benötigt häufig etwas anderes als ein Hotel oder einen langfristigen Mietvertrag.
Klare Belegungsgrenzen, erreichbare Verantwortliche sowie verbindliche Ruhe-, Müll- und Parkregeln schützen das Zusammenleben.
Menschen statt Schlagworte
Nicht jeder zeitweise Aufenthalt ist Urlaub. Die tatsächlichen Gründe sind vielfältig und sollten bei Regeln sichtbar unterschieden werden.
Handwerk, Technik, Wartung, Messebau, Pflege, Beratung und andere Einsätze dauern oft Tage oder Wochen.
Teams benötigen planbare, bezahlbare Unterkünfte mit Küche, Waschmöglichkeit und Platz für längere Aufenthalte.
Besuche, medizinische Begleitung, Pflege, Trennung oder die Zeit zwischen zwei Wohnungen erzeugen vorübergehenden Bedarf.
Nach Brand-, Wasser- oder Sanierungsschäden kann eine möblierte Unterkunft kurzfristig ein notwendiges Zuhause auf Zeit sein.
Fairer Dialog
Berechtigte Sorgen und berechtigte Bedarfe schließen sich nicht aus. Eine gute Stadtpolitik muss beides bearbeiten.
Einordnung mit Quellen
Wir nennen Zahlen nur mit Abgrenzung. Unterschiedliche Statistiken werden nicht unzulässig miteinander addiert.
Lösungsvorschlag
Zehn Prinzipien sollen Transparenz, Wohnraumschutz, Betreiberverantwortung und konsequente Kontrolle miteinander verbinden.
Entscheidungen sollen auf eindeutigen Wohneinheiten, belegbaren Beschwerden und nachvollziehbaren Wohnungsmarktdaten beruhen – nicht auf ungeprüften Inseratszählungen.
Ferienaufenthalt, Messebesuch, projektbezogene Arbeit, familiäre Übergangssituation und möbliertes Wohnen über mehrere Monate müssen fachlich unterschieden werden.
Öffentlich geförderter, preisgünstiger und für Familien geeigneter Wohnraum verdient besonderen Schutz. Neu geschaffene Einheiten und rechtmäßig umgenutzter Nichtwohnraum sind anders zu bewerten.
Die zulässige Personenzahl soll sich an Wohnfläche, Zimmern, Sanitäranlagen, Fluchtwegen, Brandschutz und dem konkreten Gebäude orientieren.
Bürgerbeteiligung
Die Beteiligung ist moderiert, datensparsam und offen für Zustimmung, Kritik und konkrete Lösungsvorschläge.
Erfahrungen, Sorgen, Vorteile und bevorzugte Regeln einordnen.
Umfrage öffnenPositive, gemischte oder negative Erlebnisse sachlich schildern.
Erfahrung einreichenEine konkrete Regel, Kontrolle oder Verbesserung zur Diskussion stellen.
Vorschlag sendenModerierte Perspektiven aus Nachbarschaft, Arbeit, Gastgeberschaft und Alltag.
Stimmen ansehenTransparenzversprechen
Wer die Initiative trägt, finanziert und redaktionell verantwortet, muss öffentlich nachvollziehbar sein.